BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//DIG Köln - ECPv6.15.20//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:DIG Köln
X-ORIGINAL-URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für DIG Köln
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20200329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20201025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20210328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20211031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20220327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20221030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20231029T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20221018T183000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20221018T200000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20220825T145535Z
LAST-MODIFIED:20220825T150926Z
UID:901-1666117800-1666123200@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Olympia '72-Dokumentation: Ein Tag im September
DESCRIPTION:EIN TAG IM SEPTEMBER\n(ONE DAY IN SEPTEMBER)\n\nZur Filmaufführung im Deutschen Sport & Olympiamuseum laden wir sehr herzlich ein und bitten um Anmeldung unter info@sportmuseum.de.\n\nOscarpämierter Dokumentarfilm im\nDeutschen Sport & Olympia Museum\nIm Zollhafen 1\n50678 Köln.\n\n18. Oktober 2022\, 20 Uhr\, Eintritt frei.\n\nAm elften Tag der Olympischen Spiele in München dringt am frühen Morgen des 5. September 1972 das achtköpfige palästinensische Terrorkommando „Schwarzer September“ in das israelische Mannschaftsquartier ein. Es ermordet zwei israelische Sportler und nimmt neun Geiseln. Versuche von deutscher Seite\, sie zu befreien bleiben ohne Erfolg.\n\nNoch am späten Abend desselben Tages werden Terroristen und Geiseln in einem Hubschrauber zum Flugplatz Fürstenfeldbruck gebracht. Dramatische Stunden beginnen\, an deren Ende die Palästinenser die übrigen Geiseln ermorden.\n\nFür den Dokumentarfilm über den dramatischen Tag des Massakers erhielt der Schweizer Filmproduzent Arthur Cohn 2001 seinen sechsten Oscar. Dokumentiert wird ausschließlich mit Originalaufnahmen\, welche im Englischen von Michael Douglas\, im Deutschen von Otto Sander kommentiert werden.\n\nGB 2000\, Regie: Kevin MacDonald\, Produzenten: Arthur Cohn\, John Battsek\, 95 Min.\n\nEine Veranstaltung der Deutsch-israelischen Gesellschaft AG Köln\, des Deutschen Sport und Olympia Museums\, von TuS MAKKABI Köln . V. im Rahmenprogramm der Ausstellung „5. September 1972 – Das Ende der Heiteren Spiele von München“ präsentiert wird\, die vom 12. bis 23. Oktober 2022 im Deutschen Sport & Olympia Museum zu sehen ist.\n\nGefördert mit Mitteln aus dem Fonds der Arbeitsgemeinschaften.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/olympia-72-dokumentation-ein-tag-im-september/
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20220919T183000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20220919T200000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20220825T150845Z
LAST-MODIFIED:20220825T150845Z
UID:907-1663612200-1663617600@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Zikaron BaSalon: Erinnerungen an das Olympiattentat 1972 mit dem israelischen Zeitzeugen und Überlebenden Shaul Ladany
DESCRIPTION:Zikaron BaSalon: Erinnerungen an das Olympiattentat 1972 mit dem israelischen Zeitzeugen und Überlebenden Shaul Ladany. \nShaul Ladany wird am 19. September 2022\, 18 Uhr 30\, online via YouTube-Kanal der DIG von seinen Erfahrungen in München 1972 berichten. \nIn der israelischen Shoaherinnerungskultur spielt das Online- und Live-Eventformat Zikaron BaSalon (Erinnerung im Wohnzimmer) eine bedeutende Rolle. Bei den Onlineveranstaltungen sprechen Überlebende aus ihrem eigenen Wohnzimmer zu Geschichtsinteressierten aus der ganzen Welt. Wir wollen uns mit dem Überlebenden der Shoah und des palästinensischen Olympiaattentates Shaul Ladany aus Omer in Israel via Zoom treffen. \nDer Zeitzeuge Ladany wurde am 2. April 1936 in Belgrad\, Königreich Jugoslawien\, geboren. \nNach dem deutschen Überfall auf Jugoslawien flohen Ladanys Eltern mit ihren drei Kindern nach Ungarn. 1944 geriet Ladanys Familie in das KZ Bergen-Belsen. Doch mit dem Kasztner-Transport entkamen Ladany und Teile der 1944 der Shoah in die Schweiz\, andere Familienmitglieder wurden im KZ Auschwitz ermordet. \nSeine Eltern machten nach dem Krieg Aliyah. Shaul studierte Ingenieurswesen und erwarb einen Ph.D. in Business Administration an der Columbia University in New York City. Er lehrte an der Ben-Gurion-Universität des Negev und hatte wissenschaftliche Gastaufenthalte in verschiedenen Ländern. Seine Kenntnisse und Methoden im Ingenieurswesen und in den Managementwissenschaften\, insbesondere das Operations Research übertrug Ladany erfolgreich auf das Sportmanagement. \nLadanys sportliche Karriere führte ihn vom Marathonläufer zum Geher. Er wurde mehrfacher israelischer Landesmeister als Geher. Zweimal startete er bei den Olympischen Spielen\, 1968 in Mexiko-Stadt\, wo er Platz 32 erreichte\, und ebenfalls über 50 km Gehen im Jahr 1972 in München\, wo er am 3. September 1972 auf dem 19. Platz landete. Am Morgen des 5. September 1972 entging er knapp der Geiselnahme durch palästinensische Terroristen\, der elf israelische Olympiateilnehmer zum Opfer fielen. \nDer Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft; Volker Beck\, wird ein Grußwort sprechen. Shaul Ladany wird mit Dr. Johannes Platz\, dem Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln sprechen. \nEine gemeinsame Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) im Bund\, der DIG AG Köln\, des Deutschen Sport & Olympia Museums und von TuS MAKKABI Köln e. V. \nDie Veranstaltung wird gefördert mit Mitteln aus dem Fonds der Arbeitsgemeinschaften der DIG.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/zikaron-basalon-erinnerungen-an-das-olympiattentat-1972-mit-dem-israelischen-zeitzeugen-und-ueberlebenden-shaul-ladany/
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20220831T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20220831T213000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20220825T104836Z
LAST-MODIFIED:20220825T150110Z
UID:897-1661972400-1661981400@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:50 Jahre München ‘72. Das Ende der heiteren Spiele. Ein Terroranschlag und seine Folgen
DESCRIPTION:31. August 2022\, 19 Uhr50 Jahre München ‘72\nDas Ende der heiteren Spiele:\nEin Terroranschlag und seine Folgen \nIm Gespräch mit ZeitzeugInnen und ExpertInnen\n31. August 2022\, 19 Uhr \nZu der Veranstaltung laden wir sehr herzlich ein und bitten um Rückmeldung bis zum 29. August unter info@sportmuseum.de. \nOlympia-Lounge im Deutschen Sport & Olympia Museum\nIm Zollhafen 1\n50678 Köln \nEine Veranstaltung des Deutschen Sport & Olympia Museums\,\nder Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln\nund der Bundeszentrale für politische Bildung. \nAuch nach fünfzig Jahren ist die Erinnerung an die Spiele von 1972 in München von der folgenschweren Geiselnahme im Olympischen Dorf geprägt\, die elf Mitgliedern der israelischen Mannschaft\, einem deutschen Polizisten und fünf der acht Attentäter das Leben gekostet hat. Die Fotos von maskierten Terroristen mit Kalaschnikov und Handgranate oder der ausgebrannten Hubschrauber zählen zu den ikonischen Bildern des vergangenen Jahrhunderts. \nDenjenigen\, die seinerzeit vor Ort oder gar persönlich involviert waren\, haben sich die Geschehnisse in der Connollystrasse 31 und auf dem Fliegerhorst von Fürstenfeldbruck tief ins Gedächtnis eingebrannt\, manche sehen sich bis heute mit den Folgen konfrontiert. Dies gilt in besonderer Weise für die Hinterbliebenen der Opfer. \nDiesen auf eine würdige Weise zu gedenken ist die Intention und das Ziel unserer Veranstaltung\, bei der wir im Gespräch mit Menschen\, die dabei gewesen sind\, sowie mit ausgewählten Expertinnen und Experten einem Ereignis Rechnung tragen wollen\, das jenseits persönlicher Betroffenheiten eine nachhaltige politische Wirkung entfaltet hat. \nWerfen Sie mit uns einen Blick zurück auf den 5. September des Jahres 1972\, einem schwarzen Tag in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und des olympischen Sports\, dessen Folgen immer noch und immer wieder für kontroverse Diskussionen sorgen und Fragen offenlassen. \nProgramm \nBegrüßung und Einführung:\nDr. Andreas Höfer\nDeutsches Sport & Olympia Museum \nDr. Johannes Platz\nDeutsch-Israelische Gesellschaft \nCornelius Strobel\nBundeszentrale für politische Bildung \nErinnerungen und Reflexionen:\nZeitzeugInnen und ExpertInnen im Gespräch \nDr. Wolfgang Kraushaar\nHamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur \nProf. Dr. Manfred Lämmer\nDeutsche Sporthochschule Köln \nDr. Kristina Meyer\nBundeskanzler Willy Brandt Stiftung \nSylvia Schenk\nals Leichtathletin Mitglied der deutschen Olympiamannschaft \nGuido Schlosser\nals Polizist im Einsatz in Fürstenfeldbruck \nPatrizia Schlosser\nJournalistin und Autorin \nModeration:\nProf. Dr. Jürgen Mittag\nDeutsche Sporthochschule Köln
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/50-jahre-muenchen-72-das-ende-der-heiteren-spiele-ein-terroranschlag-und-seine-folgen/
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20211129T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20211129T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20211102T144507Z
LAST-MODIFIED:20211102T144507Z
UID:855-1638214200-1638219600@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Dr. Joan Braune: “Cultural Marxism”: How An Antisemitic Conspiracy Theory About the Frankfurt  School Is Going Mainstream and Undermining Antiracist Education
DESCRIPTION:29. November 2021 – Dr. Joan Braune \n“Cultural Marxism”: How An Antisemitic Conspiracy Theory About the Frankfurt \nSchool Is Going Mainstream and Undermining Antiracist Education (Vortrag findet in \nenglischer Sprache statt) \n  \n19:30: Livestream via Youtube \nFacebookevent: https://www.facebook.com/events/166351692330039/ \n  \nHow An Antisemitic Conspiracy Theory About the Frankfurt School Is Going Mainstream and \nUndermining Antiracist Education \n“Cultural Marxism” is an antisemitic conspiracy theory about Jewish Marxist scholars \nbelonging to the Frankfurt School. According to the conspiracy theory\, these scholars \nimplemented a slow takeover of “culture\,” seeking to undermine Christianity\, family\, and \nnation in favor of a new worldview and international system of control\, involving embracing \ndiversity\, sexual liberation\, and moral and aesthetic decline. The conspiracy theorists believe \nthat “cultural Marxism” now controls all areas of public life\, including the media\, schools\, \nentertainment\, the economy\, and national and global systems of governance. Not only does \nthis theory vastly overestimate the influence of a small group of Jewish intellectuals; it \nrepackages old antisemitic tropes and serves as an updated\, post-Cold War version of the \nNazi “Judeo-Bolshevism” conspiracy theory. \nThe cultural Marxism conspiracy theory is popular among fascists and white supremacists\, \nand has inspired mass shootings\, including the attacks by Norwegian white nationalist \nAnders Breivik in 2011. However\, the conspiracy theory is also making its way into the \nconservative mainstream. It has been favorably referenced by some conservative politicians \naround the world\, often in the context of attacks on education and academic freedom. In the \nUnited States\, the cultural Marxism conspiracy theory is increasingly merging with conspiracy \ntheories about “Critical Race Theory” which aim to shut down anti-racist education in schools \nand workplaces. Conspiracy theories about “Critical Race Theory” and “cultural Marxism” \ntrade on similar fears. For example\, both conspiracy theories claim that teachers are using \nCritical Race Theory or Cultural Marxism to suppress “free speech” or “make white children \nfeel ashamed.” Since the “cultural Marxism” conspiracy theory is often merging with \nconspiracy theories targeting other minority groups\, overcoming its influence may require \nuniting in solidarity against a variety of conspiracy theories targeting Jews as well as other \nminority groups. \n  \nDr. Joan Braune is a Lecturer in Philosophy at Gonzaga University\, and her current research \nexplores Frankfurt School Critical Theory’s work on fascism and applies Critical Theory \ninsights to countering the rise of fascism and far-right movements today\, especially in the \nUnited States. She is author of the book Erich Fromm’s Revolutionary Hope: Prophetic \nMessianism as a Critical Theory of the Future (Sense Publishers 2014) and co-editor with \nKieran Durkin of Erich Fromm’s Critical Theory: Hope\, Humanism and the Future \n(Bloomsbury 2020). She has written numerous articles\, including “Who’s Afraid of the \nFrankfurt School? ‘Cultural Marxism’ as an Antisemitic Conspiracy Theory.” She is a frequent \nspeaker on countering hate groups\, is active in the Gonzaga Institute for Hate Studies\, and \nserves on the editorial board of the Journal of Hate Studies. She has helped organize locally \nagainst white nationalist and neo-Nazi groups active in the U.S. Pacific Northwest. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Köln. Veranstaltet vom Bündnis gegen Antisemitismus Köln\, dem AStA der Universität zu Köln und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/dr-joan-braune-cultural-marxism-how-an-antisemitic-conspiracy-theory-about-the-frankfurt-school-is-going-mainstream-and-undermining-antiracist-education/
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20211125T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20211125T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20211102T143714Z
LAST-MODIFIED:20211102T143714Z
UID:852-1637868600-1637874000@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Prof. Dr. Christine Kirchhoff  „Wut auf die Differenz“ und Abwehr der Psychoanalyse
DESCRIPTION:25. November 2021 – Prof. Dr. Christine Kirchhoff \n„Wut auf die Differenz“ und Abwehr der Psychoanalyse \n  \n19:30: Universität zu Köln\, Hörsaal A1\, Universitätsstraße 35\, 50931 Köln \nFacebookevent: https://www.facebook.com/events/915284602757194/ \n  \nTheodor W. Adorno stellte in „Was bedeutet Aufarbeitung der Vergangenheit?“ fest\, dass der \nHass gegen die Psychoanalyse „unmittelbar eins“ sei mit dem Antisemitismus\, „keineswegs \nbloß weil Freud Jude war\, sondern weil die Psychoanalyse genau in jener kritischen \nSelbstbesinnung besteht\, welche die Antisemiten in Weißglut versetzt.“ Im Vortrag soll es um \nden Zusammenhang von Antisemitismus und Psychoanalyse gehen\, indem entfaltet wird\, \nwas „kritischer Selbstbesinnung“ gemeint sein könnte und inwiefern das \nkritische Potential psychoanalytischer Theorie und Praxis auch darin besteht\, anstelle des \nidentitären Zusammenhalts die „freie Assoziation“ zu setzen. \n  \nProf. Dr. phil. Christine Kirchhoff\, Dipl.-Psych. Professorin für Psychoanalyse\, Subjekt- und \nKulturtheorie an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin (IPU)\, \nPsychoanalytikerin (DPV/DGPT/IPA). Arbeitsschwerpunkte: psychoanalytische \nKonzeptforschung\, Psychoanalyse und Kritische Theorie\, Zeitdiagnostik\, Autoritarismus. \n  \n\n\nEine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Köln. Veranstaltet von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln\, dem Bündnis gegen Antisemitismus – BgA Köln\, dem AStA der Universität zu Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/prof-dr-christine-kirchhoff-wut-auf-die-differenz-und-abwehr-der-psychoanalyse/
LOCATION:Universität zu Köln\, Hörsaal A 1\, Universitätsstraße 35\, Köln\, Deutschland
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20211122T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20211122T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20211102T143420Z
LAST-MODIFIED:20211102T144941Z
UID:850-1637609400-1637614800@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Marlene Gallner: Positive Einverleibung der Shoah und Relativierung des Antisemitismus - Zum aktuellen Stand deutscher Vergangenheitsbewältigung
DESCRIPTION:  \n22. November 2021 – Marlene Gallner \nPositive Einverleibung der Shoah und Relativierung des Antisemitismus – Zum \naktuellen Stand deutscher Vergangenheitsbewältigung \n  \n19:30: Universität zu Köln\, Hörsaal A1\, Universitätsstraße 35\, 50931 Köln \nFacebookevent: https://www.facebook.com/events/397517605160343/ \n  \nDie Deutschen haben 1945 zwar den Krieg verloren\, dennoch gingen sie in mehrfacher \nHinsicht siegreich hervor. Sie waren beinahe zur Gänze erfolgreich in ihrem Projekt der \nJudenvernichtung. Der Großteil der europäischen Juden wurde nicht gerettet. Und die durch \nZufall überlebenden Opfer konnten das Leid nicht einfach abschütteln und\, anders als die \nTäter und deren Nachkommen\, nicht guter Dinge weiterleben. Auch hat sich im Nachhinein \ngezeigt\, dass der Nationalsozialismus und der Angriffskrieg ein erfolgreiches Mittel zur \nBewältigung der ökonomischen Krise darstellten. Zum einen wäre ohne den Krieg das \nWirtschaftswunder der 1950er nicht möglich gewesen\, zum anderen profitieren deutsche \nUnternehmen bis heute von Enteignung\, Zwangsarbeit und menschenunwürdigen \nExperimenten zur Zeit des Nationalsozialismus. Und schließlich sind die Deutschen heute \nSieger auf dem Gebiet der Erinnerungskultur. Kein Land der Welt kann sich mit solch \nbeeindruckenden Shoah-Mahnmalen schmücken wie Deutschland. Moralisch wähnen sie \nsich anderen Nationen überlegen. Das bekommt nicht zuletzt der Staat der Juden\, Israel\, \nimmer wieder zu spüren. Jean Amérys Aufforderung\, die neue Generation junger Deutscher \nsolle mit ihren Vätern brechen\, wurde nie verwirklicht. Stattdessen konnten sich die \nDeutschen noch die Vernichtung um der Vernichtung willen positiv einverleiben. \n  \nMarlene Gallner lebt in Wien. Sie ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift sans phrase und \nHerausgeberin der ersten englischsprachigen Übersetzung von Jean Amérys Essays zu \nAntisemitismus\, Antizionismus und der Linken\, die im Dezember in den USA erscheinen. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Köln. Veranstaltet vom Bündnis gegen Antisemitismus Köln\, dem AStA der Universität zu Köln und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/850/
LOCATION:Universität zu Köln\, Hörsaal A 1\, Universitätsstraße 35\, Köln\, Deutschland
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20211118T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20211118T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20211102T143141Z
LAST-MODIFIED:20211118T160605Z
UID:848-1637263800-1637269200@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Prof. Dr. Karin Stögner: Antisemitismus und Sexismus - Historisch-gesellschaftliche Konstellationen
DESCRIPTION:18. November – Prof. Dr. Karin Stögner \nAntisemitismus und Sexismus – Historisch-gesellschaftliche Konstellationen \n  \n19:30: Livestream via Youtube \nFacebookevent: https://www.facebook.com/events/2975319129349989/ \n  \nDer Vortrag widmet sich den vielschichtigen Durchdringungen von Antisemitismus und \nSexismus. Wie operiert der Antisemitismus mit sexistischen Momenten? Wie scheinen \nantisemitische Motive im Antifeminismus durch? Wie überdeckt ein Antigenderismus einen \nlatenten Antisemitismus? Und welche Rolle spielen dabei gesellschaftliche Vorstellungen \nvon Natur? Entlang solcher Fragen werden die Strukturen und Funktionsweisen \nverschiedener Ideologien in gesellschaftstheoretischer und historischer Einbettung \nanalysiert. \n  \nProf. Dr. Karin Stögner ist seit 2019 Professorin für Soziologie an der Universität Passau. \nDavor hatte sie Gastprofessuren u.a. an der Goethe Universität Frankfurt\, der Hebrew \nUniversity of Jerusalem\, der Universität Wien und der Justus-Liebig-Universität Gießen inne. \nIhre Arbeitsschwerpunkte liegen in Kritischer Theorie\, Feminismus und Gender-Theorien\, \nIntersektionalität\, Antisemitismus- und Nationalismusforschung. \n  \n\n\nEine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Köln. Veranstaltet von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln\, dem Bündnis gegen Antisemitismus – BgA Köln\, dem AStA der Universität zu Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/prof-dr-karin-stoegner-antisemitismus-und-sexismus-historisch-gesellschaftliche-konstellationen/
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20211115T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20211115T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20211102T142530Z
LAST-MODIFIED:20211102T142801Z
UID:843-1637004600-1637010000@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Prof. Dr. Jannis Panagiotidis: Juden\, Russen\, Weiße: Postsowjetische Juden in deutschen Migrationsdebatten
DESCRIPTION:15. November 2021 – Prof. Dr. Jannis Panagiotidis \nJuden\, Russen\, Weiße: Postsowjetische Juden in deutschen Migrationsdebatten \n19:30: Universität zu Köln\, Hörsaal A1\, Universitätsstraße 35\, 50931 Köln \nFacebookevent: https://www.facebook.com/events/255663156570660/ \nDie Zuwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion seit Beginn der 1990er Jahre \nwar von Beginn an mit hoher symbolischer Bedeutung aufgeladen. Mancher sah in ihrer \nAnkunft ein „Geschenk“ an das geläuterte Deutschland\, um sein in der Shoah ermordetes \nJudentum wiederzubeleben. Andere hatten Zweifel\, ob es sich hier überhaupt um Juden \nhandelte und es nicht doch eher „Russen“ seien\, die da kämen. Um die Bedürfnisse der \nkonkreten Menschen ging es derweil selten\, wie die bis heute ungelöste Frage der \nAltersarmut in der Gruppe zeigt. Unterdessen haben Teile des deutschen \nMigrationsdiskurses unter dem Eindruck von Black Lives Matter eine neue Wendung \ngenommen und postulieren\, dass weiße Menschen keinen Rassismus erfahren könnten. \nSind Juden aber weiß? Und ist Antisemitismus Rassismus? Vor dem Hintergrund der \nEntwicklung der Debatten um postsowjetische Juden und ihrer Positionierung im \nMigrationsdiskurs wird sich dieser Vortrag diesen Fragen annähern. \n  \nProf. Dr. Jannis Panagiotidis ist wissenschaftlicher Leiter des Forschungszentrums für die \nGeschichte von Transformationen (RECET) an der Universität Wien. In seiner jüngsten \nMonographie Postsowjetische Migration in Deutschland: eine Einführung (Beltz Juventa \nVerlag\, 2021) befasst er sich u.a. mit der Zuwanderung postsowjetischer Juden nach \nDeutschland seit 1990. In seinem aktuellen Buchprojekt (mit Hans-Christian Petersen) geht \nes um die Geschichte und Gegenwart des antiosteuropäischen Rassismus in Deutschland. \n\n\n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Köln. Veranstaltet von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln\, dem Bündnis gegen Antisemitismus – BgA Köln\, dem AStA der Universität zu Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/843/
LOCATION:Universität zu Köln\, Hörsaal A 1\, Universitätsstraße 35\, Köln\, Deutschland
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20211110T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20211110T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20211102T142254Z
LAST-MODIFIED:20211102T142712Z
UID:841-1636572600-1636578000@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Prof. Dr. Jan Lohl: "Leistungen unserer Vorfahren"? Zur Kritik des Rechtsextremismus aus transgenerationaler Perspektive
DESCRIPTION:10. November 2021 – Prof. Dr. Jan Lohl \n»Leistungen unserer Vorfahren«? – Zur Kritik des Rechtsextremismus aus \ntransgenerationaler Perspektive \n19:30: Universität zu Köln\, Hörsaal A1\, Universitätsstraße 35\, 50931 Köln. \nFacebookevent: https://www.facebook.com/events/2004190479739048/ \nIm rechtspopulistischen Geschichtsdiskurs der Gegenwart finden sich – mal mehrmal \nweniger deutliche – Erlebnisangebote\, die Angehörigen der NS-Funktionsgeneration zu \nheroisieren: Gesprochen wird von den ehrenwerten „Leistungen unserer Vorfahren\, die (…) \nfür die Freiheit gekämpft hätten“ (Festerling)\, den „Leistungen deutscher Soldaten in zwei \nWeltkriegen“ (Gauland) oder den „großartigen Leistungen der Altvorderen“ (Höcke). Vor \ndiesem Hintergrund fragt der Vortrag nach der Bedeutung nationalsozialistischer \nGefühlserbschaften für die Entwicklung rechtsextremer Orientierungen bei Enkeln von NSTätern \nund Mitläufern. Hierbei wird zunächst die affektive Integration vieler Deutscher in die \nNS- „Volksgemeinschaft“ und der psychische Umgang mit dieser Integration nach 1945 \nrekonstruiert. Deutlich werden soll\, dass völkische Identifikationen ebenso wie \nantisemitische und rassistische Feindbildungen nach 1945 bei vielen »NSVolksgenoss_ \ninnen« nicht wirkungslos geworden sind. Vermittelt über transgenerationale \nTradierungen wirken sie in den Familien von Tätern\, Mitläufern und Zuschauern der NSVerbrechen \n– oftmals unbewusst – bis in die Gegenwart hinein nach. Von erheblicher \nBedeutung für diese Nachwirkungen sind autoritäre Sozialisationsprozesse sowie die NSErziehungsideologie\, \ndie eine psychische Bemächtigung der Kinder sowie Härte und \nVerachtung gegenüber ihren Anliegen und Bedürfnissen forderte und noch lange nach der \nNS-Zeit die Beziehung von Eltern und Kindern mitbestimmte. \nAnschließend greift der Vortrag die Entwicklung rechtsextremer Orientierungen in dieser \nGeneration auf: Anhand ausgewählter Forschungsergebnisse wird deutlich\, dass \nSozialisationsprozesse in rechten Gruppierungen nationalsozialistische Gefühlserbschaften \naufgreifen\, umdeuten und handlungswirksam werden lassen. \nSeite 3 von 7 \nArbeitsgemeinschaft Köln \nProf. Dr. Jan Lohl\, Sozialwiss. und Supervisor (DGSv)\, Professor für Erwachsenenbildung \nund Leiter des Institutes für Fort- und Weiterbildung an der Katholischen Hochschule Mainz. \nArbeitsschwerpunkte: Psychoanalytische Sozialpsychologie\, Psychoanalyse und qualitative \nForschung\, Beratungsforschung und Organisationsanalyse\, Rechtsextremismus- und \nGenerationenforschung. \n\n\nEine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Köln. Veranstaltet von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln\, dem Bündnis gegen Antisemitismus – BgA Köln\, dem AStA der Universität zu Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/prof-dr-jan-lohn-leistungen-unserer-vorfahren-zur-kritik-des-rechtsextremismus-aus-transgenerationaler-perspektive/
LOCATION:Universität zu Köln\, Hörsaal A 1\, Universitätsstraße 35\, Köln\, Deutschland
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20211108T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20211108T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20211102T141854Z
LAST-MODIFIED:20211102T144634Z
UID:838-1636399800-1636405200@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Tom Uhlig: Antisemitismus als Kulturgut - Über Strategien der Verharmlosung im künstlerischen Betrieb
DESCRIPTION:08. November 2021 – Tom Uhlig \nAntisemitismus als Kulturgut – Über Strategien der Verharmlosung im künstlerischen \nBetrieb \n19:30: Universität zu Köln\, Hörsaal A1\, Universitätsstraße 35\, 50931 Köln \nFacebookevent: https://www.facebook.com/events/1459479907758291/ \nIn den vergangenen Jahren haben sich immer wieder Stimmen aus dem deutschen \nKulturbetrieb lautstark zu Wort gemeldet\, Antisemitismus zu bagatellisieren. Insbesondere \nFormen des Hasses gegen Jüdinnen und Juden\, die den Umweg über Israel nehmen\, \nwerden als diskutable Positionen verkauft\, denen man dringend eine Bühne überlassen \nmüsse. Vorläufiger Höhepunkt dieser Diskussion war das Plädoyer der Initiative \nWeltoffenheit GG 5.3. Hier schlossen sich Leiter*innen von Kulturgiganten wie dem Goethe \nInstitut oder dem Humboldt-Forum zusammen\, um öffentlich zu klagen\, der \nBundestagsbeschluss gegen die antiisraelische Boykottbewegung BDS beeinträchtige die \neigene Arbeit. In dieser Perspektive wirkt die Skandalisierung von Antisemitismus wie ein \nprovinzieller deutscher Spleen\, den es dringend zu überwinden gelte\, um international \nanschlussfähig zu bleiben. Unbeachtet bleibt dabei\, dass die apologetische \nArgumentationsweise der Kulturschaffenden dem sekundären Antisemitismus das Wort \nredet\, der zur Normalität der deutschen Nachkriegszeit gehört. Allerdings blieben diese \nVerharmlosungen auch nicht unwidersprochen: Zum Beispiel wurde in einer vieldiskutierten \nSonderausgabe der Zeitschrift Texte für Kunst (israelbezogener) Antisemitismus im \nKulturbetrieb skandalisiert und Künstler*innen starteten einen Aufruf unter dem Titel artists \nagainst antisemitism. \nMit dem Vortrag soll ein Streifzug durch die jüngeren Debatten um Antisemitismus im \nKulturbetrieb unternommen und danach gefragt werden\, was die Verharmlosung von \nAntisemitismus dort eigentlich so attraktiv macht. \nTom Uhlig hat u.a. Psychologie studiert\, ist politischer Referent in Frankfurt und \nMitherausgeber der Zeitschrift für psychoanalytische Sozialpsychologie „Freie Assoziation“ \nsowie der „Psychologie und Gesellschaftskritik“. 2019 veröffentlichte er mit Eva Berendsen \nund Katharina Rhein „Extrem Unbrauchbar. Über Gleichsetzungen von links und rechts“ \n(Verbrecher Verlag). \n\n\nEine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Köln. Veranstaltet von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln\, dem Bündnis gegen Antisemitismus – BgA Köln\, dem AStA der Universität zu Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/tom-uhlig-antisemitismus-als-kulturgut-ueber-strategien-der-verharmlosung-im-kuenstlerischen-betrieb/
LOCATION:Universität zu Köln\, Hörsaal A 1\, Universitätsstraße 35\, Köln\, Deutschland
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20211104T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20211104T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20211102T102227Z
LAST-MODIFIED:20211102T140900Z
UID:831-1636054200-1636059600@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:PD Dr. Christian Dietrich: Im Schatten August Bebels - Sozialdemokratische Positionen zu Antisemitismus und  Zionismus in der Weimarer Republik
DESCRIPTION:04. November 2021 – PD Dr. Christian Dietrich \nIm Schatten August Bebels – Sozialdemokratische Positionen zu Antisemitismus und \nZionismus in der Weimarer Republik \n19:30: Universität zu Köln\, Hörsaal A1\, Universitätsstraße 35\, 50931 Köln \nFacebookevent: https://www.facebook.com/events/271270054852410/ \nEin allgemeines Wort lautet\, Geschichte wiederhole sich nicht. Das stimmt in der konkreten \nForm\, in einer allgemeinen jedoch nicht. Einige Erkenntnisse können über die konkrete \nSituation hinaus\, aus deren Analyse sie sich ergeben\, Geltung beanspruchen. So ist es auch \nhier. Die Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus in der Weimarer Republik zeigt in \nbemerkenswerter Weise: Die Demokratie steht und fällt in wesentlichem Maße mit dem \nSchutz\, der Freiheit und der Gleichberechtigung von Minderheiten. Der Sozialdemokratie war \ndieser Zusammenhang bewusst\, doch die Übertragung der Theorie in die politische Praxis \nmisslang. Der Vortrag zeichnet die sozialdemokratischen Standpunkte zu Antisemitismus \nund Zionismus in der Weimarer Republik nach und fragt\, warum die gegen die DNVP \nerprobten Argumente gegen die NSDAP kaum Wirkung zeigten und wie Teile der SPD sich \nim Laufe der 1920er Jahre für den Zionismus zu interessieren begannen. \nPD Dr. Christian Dietrich\, Privatdozent an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa- \nUniversität Viadrina\, Arbeitsschwerpunkte: Labour History\, deutsch-jüdische Geschichte\, \nGeschichte der Gesellschaftswissenschaften. Letzte Publikationen: Im Schatten August \nBebels. Sozialdemokratische Antisemitismusabwehr als Republikschutz 1918–1932\, \nGöttingen 2021; Eugen Leviné. „Ich fühle russisch und denke jüdisch“\, Berlin 2017; \nVerweigerte Anerkennung. Selbstbestimmungsdebatten im „Centralverein deutscher \nStaatsbürger jüdischen Glaubens“ vor dem Ersten Weltkrieg\, Berlin 2014.“ \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Köln. Veranstaltet von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln\, dem Bündnis gegen Antisemitismus – BgA Köln\, dem AStA der Universität zu Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/pd-dr-christian-dietrich-im-schatten-august-bebels-sozialdemokratische-positionen-zu-antisemitismus-und-zionismus-in-der-weimarer-republik/
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20211102T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20211102T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20211102T095605Z
LAST-MODIFIED:20211102T145118Z
UID:824-1635881400-1635886800@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Prof. David Schraub: White Jews: An Intersectional Approach
DESCRIPTION:02. November 2021 – Prof. David Schraub \nWhite Jews: An Intersectional Approach (Vortrag findet in englischer Sprache statt) \n19.30 Uhr: Live via Youtube \nFacebookevent: https://www.facebook.com/events/548969819739207 \nWhat happens when one applies an intersectional frame to White Jews? By „White Jews“ I \nmean to speak of both those particular persons who are pale-skinned Jews proximately of \nEuropean descent\, as well the general image of the Jew in the public imagination as having \nsuch a background (overlooking Mizrahi\, Ethiopian\, Latino\, and other Jewish groups). Only a \nsmall portion of the intersectionality literature discusses Jews. But an intersectional approach \n—asking “what does Whiteness do to Jewishness?”—can help illuminate elements of the \nJewish experience that would otherwise remain obscure. The core claim is that Whiteness \nand Jewishness in combination function in ways that are not necessarily grasped if one \natomizes the identities and holds them apart. What Whiteness “does” to Jewishness is act as \nan accelerant for certain forms of antisemitic marginalization\, particularly those premised off \nstereotypes of Jewish hyperpower. The White Jew image does this even as it ratifies a \nracialized hierarchy within the Jewish community whereby authentic Jewishness is defined in \nterms of Ashkenazi (European) heritage and practice. Intersectionality offers a new and \nnovel mode of understanding the White Jew as a constructed social body whose contours \nsignificantly circumscribe our understanding of what qualifies as\, and what matters about\, a \nJewish issue. \nDavid Schraub is an Assistant Professor of Law at Lewis & Clark Law School in Portland\, \nOregon\, where he teaches and writes on constitutional and anti-discrimination law. His \nscholarship has been published in journals across a range of academic disciplines\, including \nthe Association of Jewish Studies (AJS) Review\, the American Political Science Review\, \nSocial Theory & Practice\, the Critical Review\, and the California Law Review. He also is a \nregular contributor to popular outlets\, primarily on issues relating to Jewish life and \nantisemitism\, with columns appearing in The Atlantic\, Haaretz\, and the Jewish Daily \nForward\, among others. He blogs regularly at The Debate Link and can be found on Twitter \n@schraubd. \nLecture held in English. \nDie Veranstaltung wird via Youtube gestreamt werden. Weitere Informationen folgen via obigem Facebooklink. \n\nEine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus Köln. Veranstaltet von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln\, dem Bündnis gegen Antisemitismus – BgA Köln\, dem AStA der Universität zu Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/prof-david-schraub-white-jews-an-intersectional-approach/
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20211014T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20211014T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20211001T063945Z
LAST-MODIFIED:20211008T075303Z
UID:818-1634239800-1634245200@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Dr. Andrea Livnat: Zwischen Köln und Palästina – Zur Geschichte des Zionismus in Deutschland
DESCRIPTION:Reihe Zionismus in Köln. \nIn der Vortragsreihe werden bekannte Kölner historische Persönlichkeiten und Institutionen\, die im Zusammenhang mit der Geschichte des Zionismus bzw. dem Staat Israel stehen\, thematisiert. Im Mittelpunkt stehen Beiträge zur Vorgeschichte und Geschichte des Staates Israel in Deutschland. Die Reihe wird mit einem Vortrag über den Urvater des Zionismus und einem der Gründungsväter der deutschen Sozialdemokratie\, Moses Hess fortgesetzt und abgeschlossen mit einem rahmenden Vortrag über die Zionisten des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts abgeschlossen. Die Reihe begann am 14. September und geht bis 14. Oktober 2021. \n  \nDr. Andrea Livnat:  Zwischen Köln und Palästina – Zur Geschichte des Zionismus in Deutschland\n\nKöln ist eine Wiege des Zionismus in Deutschland. Hier gründeten Max Bodenheimer und David Wolffsohn die „National-Jüdische Vereinigung Köln“\, die später zur „Kölner Zionistischen Vereinigung“ wurde. Nach Herzls Tod war Köln bis 1911 Sitz der Zionistischen Weltorganisation. Obwohl zahlenmäßig eher gering\, hatten die deutschen Zionisten wesentlichen Einfluss auf die Zionistische Organisation im Allgemeinen. \nDer Vortrag zeichnet die wichtigsten Stationen der Geschichte des Zionismus in Deutschland mit ihren Ursprüngen in Köln nach und stellt ihre Akteure und deren weitere Lebenswege vor.\nAndrea Livnat\, Dr. phil.\, 1974 in München geboren und aufgewachsen\, ist Historikerin\, Journalistin und seit 2014 leitende Redakteurin des jüdischen Internetdiensts haGalil.com. Ihre Dissertation erschien unter dem Titel „Der Prophet des Staates. Theodor Herzl im kollektiven Gedächtnis Israels“ bei Campus. Im Emons Verlag veröffentlichte sie „111 Orte in Tel Aviv\, die man gesehen haben muss“. \n14. Oktober 2021\, 19 Uhr 30\, online via YouTube-Stream auf dem YouTube-Kanal der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln\, Streaming Link: https://youtu.be/U4W7ZlQ2rFU. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Fragen können im Chat gestellt werden oder per Mail im Verlauf der Veranstaltung an koeln@digev.de. \n \n  \nZur Veranstaltungsreihe:\n\nEine Veranstaltungsreihe der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln in Kooperation mit der Germania Judaica und der Synagogen-Gemeinde Köln im Festjahr 2021 – 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland. Gefördert durch das Bundesministerium des Innern\, für Bau und Heimatschutz. \nCorona-Hinweis: \nAlle Präsenzveranstaltungen finden unter strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen statt\, um weiterhin zur Eindämmung der Infektionen mit dem Corona-Virus beizutragen. Bitte melden Sie sich unter der E-Mail-Adresse der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln (koeln@digev.de) an. Im Rahmen der Veranstaltung werden Ihre Kontaktdaten zur etwaigen späteren Kontaktnachverfolgung erhoben. Sollten aus Coronagründen keine Präsenzveranstaltungen möglich sein\, finden Sie Informationen über die Onlineveranstaltungen auf den unten angegebenen Web- und Social Media-Seiten der DIG AG Köln. \nAktuelle Informationen zur Coronalage und den aktuell geltenden Regelungen finden Sie auf den Seiten der Stadt Köln: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/gesundheit/corona-virus/index.html.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/dr-andrea-livnat-zwischen-koeln-und-palaestina-zur-geschichte-des-zionismus-in-deutschland/
LOCATION:ONLINE: YouTube
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2020/03/Logo-DIG-Horizontal-400.png
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20211011T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20211011T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20210908T063046Z
LAST-MODIFIED:20211008T074347Z
UID:815-1633980600-1633986000@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Dr. Volker Weiß\, Hamburg: Moses Hess – Rheinischer Jude\, Revolutionär\, früher Zionist
DESCRIPTION:Reihe Zionismus in Köln. \nIn der Vortragsreihe werden bekannte Kölner historische Persönlichkeiten und Institutionen\, die im Zusammenhang mit der Geschichte des Zionismus bzw. dem Staat Israel stehen\, thematisiert. Im Mittelpunkt stehen Beiträge zur Vorgeschichte und Geschichte des Staates Israel in Deutschland. Die Reihe wird mit einem Vortrag über den Urvater des Zionismus und einem der Gründungsväter der deutschen Sozialdemokratie\, Moses Hess fortgesetzt und abgeschlossen mit einem rahmenden Vortrag über die Zionisten des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts abgeschlossen. Die Reihe begann am 14. September und geht bis 14. Oktober 2021. \n  \nDr. Volker Weiß\, Hamburg: Moses Hess – Rheinischer Jude\, Revolutionär\, früher Zionist\n\nDer rheinische Jude\, Revolutionär und Frühzionist Moses Hess (1812–1875) wurde zu Unrecht vergessen. Er gehörte zu den Gründern der Kölner Sozialdemokratie und war ihr erster Vorsitzender. Als leidenschaftlicher Intellektueller zählte er zu den wichtigsten Publizisten des deutschen Vormärz\, fungierte als Vermittler französischer Theorie und organisierte die frühe Arbeiterbewegung mit. Berüchtigt waren seine Freund- und Feindschaften mit Karl Marx und Friedrich Engels\, denen er den Weg in das radikale Denken wies. In Begleitung seiner Frau Sybille Pesch\, einer Kölnerin\, ständig auf der Flucht vor den Behörden\, war er ein unermüdlicher Agitator.\nEinerseits war Hess ein typischer Vertreter des deutschen Judentums seiner Generation\, das sich vollständig in der Gesellschaft zu assimilieren trachtete\, andererseits thematisierte er als einer der Ersten die Judenfeindschaft auch der eigenen Umgebung. Am Ende seines Lebens entwickelte er die Vision eines jüdischen Staates als Musterdemokratie\, in der er sozialistische und messianische Elemente vermischte. Spuren seines Werkes führen bis zu Walter Benjamin und Ernst Bloch. Mit seinem Vortrag gibt uns Volker Weiß Einblick in das Leben und Denken dieses außergewöhnlichen Autors. \nDer Historiker Dr. Volker Weißwurde mit einer Arbeit über einen tragenden Akteur der Konservativen Revolution promoviert. Publikation: Moses Hess. Rheinischer Jude\, Revolutionär\, früher Zionist Köln: Greven 2015. Er schreibt u. a. für DIE ZEIT und ZEIT Geschichte\, Jungle World\, Frankfurter Rundschau\, Taz\, Spiegel. \n11. Oktober 2021\, 19 Uhr 30\, Gemeindesaal der Synagogen-Gemeinde Köln\, Roonstraße 50\, 50674 Köln. Anmeldung bis 4. Oktober 2021 unter koeln@digev.de erforderlich. Eintritt frei. \n  \nZur Veranstaltungsreihe: \nEine Veranstaltungsreihe der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln in Kooperation mit der Germania Judaica und der Synagogen-Gemeinde Köln im Festjahr 2021 – 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland. Gefördert durch das Bundesministerium des Innern\, für Bau und Heimatschutz. \nCorona-Hinweis: \nAlle Präsenzveranstaltungen finden unter strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen statt\, um weiterhin zur Eindämmung der Infektionen mit dem Corona-Virus beizutragen. Bitte melden Sie sich unter der E-Mail-Adresse der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln (koeln@digev.de) an. Im Rahmen der Veranstaltung werden Ihre Kontaktdaten zur etwaigen späteren Kontaktnachverfolgung erhoben. Sollten aus Coronagründen keine Präsenzveranstaltungen möglich sein\, finden Sie Informationen über die Onlineveranstaltungen auf den unten angegebenen Web- und Social Media-Seiten der DIG AG Köln. \nAktuelle Informationen zur Coronalage und den aktuell geltenden Regelungen finden Sie auf den Seiten der Stadt Köln: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/gesundheit/corona-virus/index.html.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/dr-volker-weiss-hamburg-moses-hess-rheinischer-jude-revolutionaer-frueher-zionist/
LOCATION:Gemeindesaal der Synagogen-Gemeinde Köln\, Roonstraße 50\, Köln\, 50674\, Deutschland
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2020/03/Logo-DIG-Horizontal-400.png
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20210919T140000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20210919T163000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20210903T091259Z
LAST-MODIFIED:20210923T092439Z
UID:679-1632060000-1632069000@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Irena Okoh: Kölns Beitrag zum Zionismus - Eine historische Stadtführung
DESCRIPTION:Eine historische Stadtführung. \nIrena Okoh\, Rhenania Judaica: Kölns Beitrag zum Zionismus – Moses Hess\, Max Bodenheimer und David Wolffsohn \nUnter Beachtung der Corona-Regeln: Anmeldung unter koeln@digev.de erforderlich.\nIm Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zionismus in Köln“: \nDas moderne Israel hat viele Begründer. Einige\, mittlerweile etwas in Vergessenheit geraten\, wie Moses Hess (1812–1875)\, David Wolffsohn (1865–1914) und Max Isidor Bodenheimer (1865–1940)\, stammen aus Köln oder haben einen engen lebensweltlichen Bezug zu Köln. Das erste offizielle Büro der Zionistischen Weltorganisation und des Jüdischen Nationalfonds (JNF)\, entstand zum Beispiel in dieser Stadt. \nWir werden bedeutende Stationen aus der 2000-jährigen Geschichte der Juden im Köln kennen lernen und dabei viel über die Beziehung zwischen dem jüdischen Köln und Israel erfahren. \nDie Dolmetscherin und Stadtführerin Irena Okoh arbeitet bei Rhenania Judaica mit\, die historische Städteführungen durch das jüdische Köln anbieten. \n19. September 2021\, 14 Uhr 00\, Treffpunkt Reiterstandbild auf dem Heumarkt. Anmeldung unter koeln@digev.de erforderlich. Teilnahme kostenfrei. \nEine Veranstaltungsreihe der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln in Kooperation mit der Germania Judaica und der Synagogen-Gemeinde Köln im Festjahr 2021 – 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland. Gefördert durch das Bundesministerium des Innern\, für Bau und Heimatschutz. \nAlle Präsenzveranstaltungen finden unter strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen statt\, um weiterhin zur Eindämmung der Infektionen mit dem Corona-Virus beizutragen. Bitte melden Sie sich unter der E-Mail-Adresse der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln (koeln@digev.de) an. Im Rahmen der Veranstaltung werden Ihre Kontaktdaten zur etwaigen späteren Kontaktnachverfolgung erhoben. Sollten aus Corona-Gründen keine Präsenzveranstaltungen möglich sein\, finden Sie Informationen über die Onlineveranstaltungen auf den unten angegebenen Web- und Social Media-Seiten der DIG AG Köln. \nAktuelle Informationen zur Coronalage und den aktuell geltenden Regelungen finden Sie auf den Seiten der Stadt Köln: \nhttps://www.stadt-koeln.de/…/corona-virus/index.html.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/irena-okoh-koelns-beitrag-zum-zionismus-eine-historische-stadtfuehrung/
LOCATION:Heumarkt\, Köln\, Deutschland
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2021/09/Irena-Okoh.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20210914T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20210914T213000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20210830T072548Z
LAST-MODIFIED:20210923T093224Z
UID:690-1631647800-1631655000@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Dr. Sebastian Musch\, Osnabrück: Kölner Gemeinderabbiner Zvi Asaria zwischen Deutschland u. Israel
DESCRIPTION:Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zionismus in Köln“: \nHermann Helfgott / Zvi Asaria (1913-2002) hat durch sein vielfältiges Wirken die deutsch-jüdische Geschichte der Nachkriegszeit wie auch die deutsch-israelischen Beziehungen entscheidend geprägt. Sein Lebensweg führte von Jugoslawien über das Kriegsgefangenenlager in Osnabrück-Eversheide und das DP-Camp Bergen-Belsen nach Israel. Viele Jahrzehnte spielte er eine maßgebliche Rolle beim Wiederaufbau jüdischen Lebens in Deutschlands\, als Rabbiner in Köln (1953-1961) und als Landesrabbiner von Niedersachsen (1966-1970). \nAls überzeugter Zionist engagierte er sich für den Aufbau Israels. Darüber hinaus war er ein Denker und Historiker\, der in seinen Schriften mit dem jüdischen Schicksal im 20. Jahrhundert rang.\nDer Historiker Dr. Sebastian Musch ist Alfred Landecker Lecturer am Historischen Seminar und Mitglied des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. \nEine Veranstaltungsreihe der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln in Kooperation mit der Germania Judaica und der Synagogen-Gemeinde Köln im Festjahr 2021 – 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland. Gefördert durch das Bundesministerium des Innern\, für Bau und Heimatschutz. \nUnter Beachtung der Corona-Regeln: Anmeldung unter koeln@digev.de erforderlich: Alle Präsenzveranstaltungen finden unter strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen statt\, um weiterhin zur Eindämmung der Infektionen mit dem Corona-Virus beizutragen. Bitte melden Sie sich unter der E-Mail-Adresse der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln (koeln@digev.de) an. Im Rahmen der Veranstaltung werden Ihre Kontaktdaten zur etwaigen späteren Kontaktnachverfolgung erhoben. Sollten aus Coronagründen keine Präsenzveranstaltungen möglich sein\, finden Sie Informationen über die Onlineveranstaltungen auf den unten angegebenen Web- und Social Media-Seiten der DIG AG Köln. \nAktuelle Informationen zur Coronalage und den aktuell geltenden Regelungen finden Sie auf den Seiten der Stadt Köln: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/gesundheit/corona-virus/index.html.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/dr-sebastian-musch-osnabrueck-koelner-gemeinderabbiner-zvi-asaria-zwischen-deutschland-u-israel/
LOCATION:Germania Judaica\, Stadtbibliothek Köln\, Josef-Haubrich-Hof 1\, Köln\, 50676\, Deutschland
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2021/09/Dr.-Sebastian-Musch.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20210901T200000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20210901T220000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20210820T093851Z
LAST-MODIFIED:20210923T094315Z
UID:695-1630526400-1630533600@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Film SUBLET bei SERET
DESCRIPTION:KOMÖDIE. Der neue Film des mehrfach ausgezeichneten Regisseurs von “Yossi & Jagger”\, Eytan Fox erzählt die Geschichte von Michael\, eines Autors der New York Times. Dieser besucht Tel Aviv nachdem er eine persönliche Tragödie erlebt hat. Die eigentümliche Energie der Stadt und die Beziehung zu seinem Gastgeber\, einem jüngeren Mann\, den er dort kennenlernt\, führt in ein neues\, bereits vermisstes Leben zurück. \nDeutsche Premiere\nRegisseur: Eytan Fox\nLänge 89 Minuten\nSprachen: Hebräisch und Englisch mit englischen Untertiteln \nTicketing für SUBLET\, 1. September 2020:\nhttps://booking.cinetixx.de/frontend/#/show/1332363123/2409112833 \n  \nFilmPalette \nLübecker Straße 15\, 50668 Köln \nTel. 0221/122112 \nAnfahrt mit den Linien 12 und 15\, Haltestelle Hansaring
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/film-sublet-bei-seret/
LOCATION:FilmPalette\, Lübecker Straße 15\, Köln\, 50668\, Deutschland
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2021/09/Sublet.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20210831T200000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20210831T230000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20210815T101033Z
LAST-MODIFIED:20210923T101743Z
UID:700-1630440000-1630450800@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Farewell Herr Schwarz
DESCRIPTION:DOKUMENTATION. Michla and Feiv’ke Schwarz\, Schwester und Bruder\, hätten sich in Lodz 1945 wiedertreffen können. Aber dies geschah nicht. Sie ging in den jüdischen Staat im Nahen Osten – nach Israel – und gründete eine Familie\, während er nach Deutschland zurückkehrte. Er änderte seinen Namen in Peter\, heiratete eine deutsche Ehefrau und lebte den Rest seines Lebens in dem ehemaligen Lager\, in dem er einst interniert war. Zwei Familien\, in Deutschland und in Israel\, die für viele Jahre keine Kenntnis von einander hatten\, werden einander gegenübergestellt. “Farewell Herr Schwarz” konstruiert und dekonstruiert Familienmythen und schlägt eine neue Erklärung für unser ständiges\, unerklärtes Begehren nach triftigen Stories vor\, das die Widersprüche auflöst. \nAutor und Regisseur: Yael Reuveny\nLänge: 96 Minuten\nSprachen: Hebräisch\, Englisch\, Deutsch\, mit englischen Untertiteln \nAn die Aufführung anschließend findet ein Filmgespräch mit Regisseur Yael Reuveny statt\, moderiert von Dr. Johannes Platz\, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln \nTicketing für FAREWELL HERR SCHWARZ\, 31.8.2021: \nTicketing-Link: https://booking.cinetixx.de/frontend/#/show/1332363123/2409112819
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/farewell-herr-schwarz/
LOCATION:FilmPalette\, Lübecker Straße 15\, Köln\, 50668\, Deutschland
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2021/09/farewell-herr-schwarz_798069.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20210624T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20210624T213000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20210605T082513Z
LAST-MODIFIED:20210923T114646Z
UID:703-1624563000-1624570200@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Verzerrtes Israel-Bild in deutschen Schulbüchern
DESCRIPTION:An deutschen Schulen nehmen antisemitische Anfeindungen zu. Immer öfter sehen sich jüdische Kinder genötigt\, die Schule zu wechseln\, um den Drangsalierungen aus dem Weg zu gehen. Woher auch immer Antisemitismus an Schulen rührt\, ob aus dem Elternhaus oder durch verzerrte Presseberichterstattung\, so bleibt festzuhalten\, dass mehr als 20 Prozent der Bevölkerung Untersuchungen zufolge antisemitisch eingestellt sein sollen. Oftmals wird der Antisemitismus als „Israelkritik“ verschleiert und das kleine Land als übermächtig und blutrünstig phantasiert. \nAntisemitismus und die Erziehung zu Hass auf Juden und/oder Israel sind eine Gefahr für unsere rechtsstaatliche Demokratie\, die nicht unterschätzt werden darf. Deshalb müssen Schulen die Fähigkeit zu kritischem und reflektierendem Denken fördern\, damit Kinder und Jugendliche lernen\, Antisemitismus und Zerrbilder zu erkennen und zu hinterfragen. \nWelchen Beitrag leisten deutsche Schulbücher\, um das selbständige Denken zu fördern? Was erfahren Schüler über Juden und über den Staat Israel? Wird die Jahrtausende alte Geschichte des Judentums aufgezeigt? Werden die Bedrohungen\, denen sich Israel seit seiner Gründung ausgesetzt sieht\, seien es Geiselnahmen\, Flugzeugentführungen\, Terroranschläge\, Raketenanschläge\, Vernichtungsdrohungen\, dargestellt? Werden Wünsche\, Hoffnungen\, Gedanken und Ängste jüdischer und arabischer Kinder\, deren manchmal lebensbedrohliche Alltagssituation und die Ursachen dafür geschildert? \nSeit mehr als dreißig Jahren haben Schulbuchkommissionen deutsche Schulbücher durchforstet und ihre Vorschläge vorgelegt\, wie antisemitische Mythen und verzerrte Israelbilder bereinigt werden sollten. Was ist daraus geworden? Haben die Kultusminister und die Schulbuchverlage Konsequenzen gezogen? \nJörg Rensmann ist Politikwissenschaftler und Politikberater des Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB e.V.)\, einem Think-Tank\, dem Wissenschaftler\, Journalisten\, Mitglieder jüdischer Organisationen und Exiliraner angehören. Er ist dort Leiter der Bildungsprogramme. \nDie Veranstaltung wird über den YouTube-Kanal der DIG AG Bonn ausgestrahlt.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/verzerrtes-israel-bild-in-deutschen-schulbuechern/
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2021/09/Verzerrtes-Israelbild.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20210616T160000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20210616T180000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20210602T075150Z
LAST-MODIFIED:20211006T075628Z
UID:797-1623859200-1623866400@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:"Weltoffen" gegen Antisemitismus - BDS und die Meinungsfreiheit
DESCRIPTION:Am 17. Mai 2021 jährt sich zum zweiten Mal der Tag\, an dem der Deutsche Bundestag einen gemeinsamen Antrag von CDU/CSU\, SPD\, FDP und Grünen mit dem Titel „BDS-Bewegung entschlossen entgegentreten – Antisemitismus bekämpfen“ angenommen hat. \nEs ging darum\, der stark von antisemitischen Motiven getragenen\, internationalen Boykottbewegung gegen Israel (BDS) die Unterstützung durch Mittel des Bundes zu entziehen und damit von deutscher Seite ein deutliches Zeichen gegen israelbezogenen Antisemitismus zu setzen. \nWeder wurde BDS verboten\, noch erhalten seither seine Unterstützer Rede- oder Auftrittsverbot. Dennoch gibt es immer wieder vor allem von Kulturschaffenden getragene Initiativen\, die mit der Behauptung einer Beschränkung der Meinungsfreiheit öffentlich gegen den Bundestagsbeschluss zu Felde ziehen. \nZuletzt tat dies im Dezember 2020 die „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“. Auch die Jerusalem Declaration on Antisemitism wäscht BDS im Namen der Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit von Antisemitismus rein. \nWir wollen dieser Kritik begegnen und uns daher sowohl mit den Hintergründen von BDS beschäftigen\, als auch die Argumente der Gegner des Bundestagsbeschlusses vom Mai 2017 kritisch hinterfragen. \nDer Rundfunkjournalist Lorenz Beckhardt (DIG AG Bonn) diskutiert mit den Gesprächspartnern Alex Feuerherd\, Frank Müller-Rosentritt\, MdB und Lilia Gaufberg. \nZu den Gesprächspartnern: \nAlex Feuerherdt ist freier Publizist und lebt in Köln. Er arbeitet schwerpunktmäßig zu den Themen Israel\, Nahost\, Antisemitismus und Fußball und schreibt regelmäßig unter anderem für die Jüdische Allgemeine\, n-tv.de\, die Jungle World und das Portal MENA-Watch. Außerdem ist er der Betreiber des Blogs Lizas Welt. Gemeinsam mit Florian Markl hat Feuerherdt ein Buch zum Thema geschrieben\, das im November 2020 im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen ist: Die Israel-Boykottbewegung – Alter Hass in neuem Gewand. \nFrank Müller-Rosentritt ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages (FDP) und gehört zu den Initiatoren der BDS-Resolution des Deutschen Bundestages. Seit 2002 Mitarbeiter Deutsche Bank AG. Er ist Mitglied im Lions Club Chemnitz Cosmopolitan und der Freunde der Kunstsammlungen Chemnitz. In der FDP Sachsen bekleidet er das Amt des Landesvorsitzenden. \nLilia Gaufberg ist Grundschullehrerin\, aufgewachsen in Boston USA\, erlebte BDS auf dem Campus ihrer Universität. Die antisemitische Stimmung auf dem Campus war einer der Gründe für ihre Alijah nach Israel. \nEine gemeinsame Veranstaltung der AGen Köln und Bonn der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. \nDie Diskussion wird über den YouTube-Channel der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln gestreamt und ist danach noch einige Tage auf dem YouTube-Channel zu sehen. \nFragen können über den Chat des YouTube-Streams und per Mail an koeln@digev.de gestellt werden. \nDer Streaming-Link lautet: https://youtu.be/abUh_E5SRRQ
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/weltoffen-gegen-antisemitismus-bds-und-die-meinungsfreiheit/
LOCATION:ONLINE: YouTube
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2021/10/BDS.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20201201T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20201201T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20201120T075956Z
LAST-MODIFIED:20211006T071112Z
UID:773-1606851000-1606856400@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:I. Elbe: It’s not systemic - Antisemitismus im akademischen Antirassismus
DESCRIPTION:„An deutschen Hochschulen ist kein Platz für Antisemitismus“ titelt eine kürzlich publizierte Erklärung der Hochschulrektorenkonferenz. Doch es stellt sich die Frage\, ob ein „ehrbarer Antisemitismus“\, wie Jean Améry ihn einst nannte\, nicht längst auch in Deutschland ein fester Bestandteil – insbesondere der sich antirassistisch artikulierenden – universitären Disziplinen geworden ist. In diesem von Michel Foucault\, Edward Said oder Judith Butler inspirierten Diskurs findet sich nämlich ein systematischer Zusammenhang von begrifflicher Eliminierung des Antisemitismus\, Relativierung des Holocaust\, De-Thematisierung vor allem der islamischen Judenfeindschaft und Hass gegen Israel.\nDer Vortrag gibt einen Überblick über Faktoren\, die das wichtige Anliegen der Rassismus- Analyse in eine Weltanschauung verwandelt haben\, die partiell gültige Aussagen unzulässig verallgemeinert\, empirische Analysen durch starre Theorieschablonen ersetzt\, inkonsistente\, machtreduktionistische und kulturrelativistische Erkenntnistheorien zugrunde legt und über weite Strecken von volkspädagogischen Absichten und politischen Ressentiments geleitet wird. \nDr. Ingo Elbe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Philosophie der Universität Oldenburg. Letzte Publikationen zum Thema: (als Mitherausgeber): Zeitschrift für kritische Sozialtheorie und Philosophie 1/2018: Schwerpunkt: Antirassismus und Antiimperialismus; als Autor: Relativizing Auschwitz with Adorno. In: networks.h-net.org/ h-antisemitism. Die postmoderne Querfront. Anmerkungen zu Chantal Mouffes Theorie des Politischen. In: sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik 12/2018. Demnächst erscheinen: “… it’s not systemic”. Antisemitismus im akademischen Antirassismus. In: T. Amelung (Hg.): Irrwege. Analysen aktueller queerer Politik\, Berlin 2020. The Anguish of Freedom. Is Sartre’s existentialism an appropriate foundation for a theory of antisemitism? In: Antisemitism Studies/April 2020 \nDer Vortrag wird Online als Zoom-Event stattfinden. Über folgenden Link könnt ihr teilnehmen:\nhttps://us02web.zoom.us/j/85368740534?pwd=OHRCZG81eloxZzZVR1ZXZTFWSlB4dz09 \nVeranstaltet vom Bündnis gegen Antisemitismus Köln\, dem AStA der Universität zu Köln und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/i-elbe-its-not-systemic-antisemitismus-im-akademischen-antirassismus/
LOCATION:ONLINE: Zoom
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2021/10/Aktionswochen-gegen-Antisemitismus.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20201130T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20201130T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20201106T080711Z
LAST-MODIFIED:20211006T070959Z
UID:777-1606764600-1606770000@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:S. Arnold: „Across lines of color“. Das Verhältnis schwarzer und jüdischer Communities in den USA
DESCRIPTION:Im Rahmen der jüngsten Black Lives Matter Proteste wurde in den USA\, auch angesichts vereinzelter Angriffe auf jüdische Geschäfte und Synagogen\, erneut über das Verhältnis von Schwarzen und Juden*Jüdinnen diskutiert. Historisch war dieses von Solidarität wie von Konflikten geprägt. Der Vortrag behandelt einige zentrale historische Phasen\, wie etwa die gemeinsamen Kämpfe in der Bürgerrechtsbewegung oder das Entstehen eines antizionistischen schwarzen Nationalismus. Er fragt\, ob es tatsächlich einen spezifischen „black antisemitism“ gibt und diskutiert die Rolle von „whiteness“ für existente Spannungen zwischen den Communities. Schließlich beleuchtet er aktuelle Kooperationen angesichts von Trump-Administration und militanter rechter Mobilisierungen und fragt\, welche Implikationen die US-Geschichte für antirassistische und anti-antisemitische Bewegungen in Deutschland hat. \nSina Arnold ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Von ihr sind u.a. erschienen „Das unsichtbare Vorurteil. Antisemitismusdiskurse in der US-Linken nach 9/11“ und\, gemeinsam mit Olaf Kistenmacher: „Der Fall Ethel und Julius Rosenberg. Antikommunismus\, Antisemitismus und Sexismus in den USA zu Beginn des Kalten Krieges.“ \nDer Vortrag wird online stattfinden und über Youtube gestreamt. https://www.youtube.com/watch?v=RaT9PlOhn3U&feature=youtu.be \nVeranstaltet vom Bündnis gegen Antisemitismus Köln\, dem AStA der Universität zu Köln und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/s-arnold-across-lines-of-color-das-verhaeltnis-schwarzer-und-juedischer-communities-in-den-usa/
LOCATION:ONLINE: YouTube
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2021/10/Aktionswochen-gegen-Antisemitismus.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20201124T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20201124T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20201102T081138Z
LAST-MODIFIED:20211006T071547Z
UID:780-1606246200-1606251600@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:M. Hermann: Antimoderner Abwehrkampf – Zum Zusammenhang von Antisemitismus und Antifeminismus
DESCRIPTION:Antisemitische und antifeministische Ressentiments sind sowohl eng miteinander als auch mit einer verschwörungsideologischen Weltsicht verknüpft. Sie treten ineinander verschränkt auf\, transportieren und ergänzen sich wechselseitig. \nFeminismus „verweibliche“ die Männer\, verwehre den Frauen ihre natürliche Bestimmung\, „frühsexualisiere“ die Kinder und gefährde dadurch das Wohl des „deutschen Volkes“\, so verlautbaren rechte Gruppen\, Parteien und Attentäter. Im virtuellen Raum beschreiben verschwörungsideologische Blogs und Websites den Feminismus als Herrschaftsinstrument der „jüdischen Elite“\, das zur Schwächung und letztlich zur Vernichtung des „deutschen Volkes“ eingesetzt werde. \nDer Vortrag zeichnet diese Verschränkungen von Antisemitismus und Antifeminismus\, insbesondere im Rechtsterrorismus\, nach. \nDer Vortrag wird online stattfinden und über Youtube gestreamt. Link zum Stream: https://youtu.be/UDoLZrhaVFc \nVeranstaltet vom Bündnis gegen Antisemitismus Köln\, dem AStA der Universität zu Köln und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/m-hermann-antimoderner-abwehrkampf-zum-zusammenhang-von-antisemitismus-und-antifeminismus/
LOCATION:ONLINE: YouTube
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2021/10/Aktionswochen-gegen-Antisemitismus.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20201118T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20201118T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20201104T081628Z
LAST-MODIFIED:20211006T071905Z
UID:782-1605727800-1605733200@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:J. Weyand: Die Gegenwart des Antisemitismus
DESCRIPTION:Der Vortrag diskutiert Kontinuität und Wandel von Antisemitismus. Die Geschichte des modernen Antisemitismus wird typischerweise als Abfolge unterschiedlicher Phasen erzählt: Auf einen so genannten „Frühantisemitismus“\, d. h. den Antisemitismus vor der rechtlichen Gleichstellung der Juden\, folge ein postemanzipatorischer\, ein rassistischer und\, nach dem Nationalsozialismus\, ein sekundärer Antisemitismus. Der Vortrag konzentriert sich zunächst darauf\, was den unterschiedlichen Ausprägungen von Antisemitismus gemeinsam ist. Dieses Grundschema der antisemitischen Semantik ist erstaunlich stabil: Es findet sich im frühen 19.\, im frühen 20. Und im frühen 21. Jahrhundert. In einem zweiten Schritt wird es deshalb um sozialhistorische Gründe für die Stabilität der antisemitischen Semantik gehen. \nProf. Dr. Jan Weyand lehrt am Institut für Soziologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wissenssoziologie\, Kultursoziologie\, Antisemitismusforschung und Soziologische Theorie. \nDer Vortrag wird online stattfinden und über Youtube gestreamt. Link: https://youtu.be/V5VhLNLtjN8 \nVeranstaltet vom Bündnis gegen Antisemitismus Köln\, dem AStA der Universität zu Köln und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/j-weyand-die-gegenwart-des-antisemitismus/
LOCATION:ONLINE: YouTube
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2021/10/Aktionswochen-gegen-Antisemitismus.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20201112T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20201112T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20201022T072754Z
LAST-MODIFIED:20211006T073152Z
UID:784-1605209400-1605214800@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:R. Leemhuis: Das Auswärtige Amt und Israel zwischen 1967 und 1979
DESCRIPTION:Die Dissertation „Ich muß deshalb dringend von jeder zusätzlichen Aktion für Israel abraten“ untersucht das Verhältnis des Auswärtigen Amtes zu Israel. Dabei fragt die Arbeit\, welche Vorstellungen\, Wahrnehmungen und Bilder über den jüdischen Staat im untersuchten Zeitraum unter den Diplomaten im Amt vorherrschten und wie sich diese auf die Formulierung und Implementierung auswärtiger Politik ausgewirkt haben. Diese Fragen werden im Gesamtkontext deutscher Nahostpolitik analysiert. \nDr. Remko Leemhuis hat Politik- und Islamwissenschaft studiert. Er war Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung und leitet seit 2019 das Büro des American Jewish Committee (AJC) in Berlin. Publikation: Remko Leemhuis: „Ich muß deshalb dringend von jeder zusätzlichen Aktion für Israel abraten.“ Das Auswärtige Amt und Israel zwischen 1967 und 1979. LIT Verlag\, Münster 2020. 469 S.\, 44\,90 €. \nDer Vortrag wird online stattfinden und über YouTube gestreamt. Hier der Streaming-Link: https://youtu.be/tFQ3UoqmSQk \nVeranstaltet vom Bündnis gegen Antisemitismus Köln\, dem AStA der Universität zu Köln und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/r-leemhuis-das-auswaertige-amt-und-israel-zwischen-1967-und-1979/
LOCATION:ONLINE: YouTube
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2021/10/Aktionswochen-gegen-Antisemitismus.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20201104T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20201104T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20201015T073213Z
LAST-MODIFIED:20211006T073521Z
UID:787-1604518200-1604523600@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:R. Steinke: Terror gegen Juden - Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt
DESCRIPTION:In Deutschland hat man sich an Zustände gewöhnt\, an die man sich niemals gewöhnen darf: Jüdische Schulen müssen von Bewaffneten bewacht werden\, jüdischer Gottesdienst findet unter Polizeischutz statt\, Bedrohungen sind alltäglich. Der Staat hat zugelassen\, dass es so weit kommt – durch eine Polizei\, die diese Gefahr nicht effektiv abwehrt\, sondern verwaltet; durch eine Justiz\, die immer wieder beschönigt. \nDer jüdische Autor Ronen Steinke\, selbst Jurist\, ist durch Deutschland gereist und erzählt von jüdischem Leben im Belagerungszustand. Er trifft Rabbinerinnen und Polizisten\, konfrontiert Staatsschützer\, Geheimdienstler und Minister mit dem Staatsversagen. Viel muss sich ändern in Deutschland. Was zu tun wäre\, erklärt dieses Buch. \nRonen Steinke ist Redakteur und Autor der Süddeutschen Zeitung. Seine juristische Doktorarbeit über Kriegsverbrechertribunale von 1945 bis heute wurde von der FAZ als »Meisterstück« gelobt. Im Piper Verlag erschien seine Biografie über Fritz Bauer\, den mutigen Ermittler und Ankläger der Frankfurter Auschwitz-Prozesse\, die mit »Der Staat gegen Fritz Bauer« 2015 preisgekrönt verfilmt und in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Im Berlin Verlag erschien 2017 das hochgelobte Buch Der Muslim und die Jüdin. Die Geschichte einer Rettung in Berlin. Er veröffentlichte 2020 das Buch Ronen Steinke: Terror gegen Juden. Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt\, Berlin 2020 \nDer Vortrag wird online stattfinden und über YouTube gestreamt. Hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=Qhtts_qJbbM&feature=youtu.be \nVeranstaltet vom Bündnis gegen Antisemitismus Köln\, dem AStA der Universität zu Köln und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/r-steinke-terror-gegen-juden-wie-antisemitische-gewalt-erstarkt-und-der-staat-versagt/
LOCATION:ONLINE: YouTube
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2021/10/Aktionswochen-gegen-Antisemitismus.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20201102T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20201102T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20201016T073539Z
LAST-MODIFIED:20211006T073929Z
UID:789-1604345400-1604350800@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:A. Steder: Antisemitismus – Ideologie und Kommunikationsstrategie des IS
DESCRIPTION:Mit der Geiselnahme im koscheren Supermarkt „Hyper Cacher“ im Januar 2015 versuchte der IS-Anhänger Amedy Coulibaly\, den freien Abzug der Terroristen zu erpressen\, die zwei Tage zuvor einen Anschlag auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ begingen und sich auf der Flucht vor der Polizei verschanzten. \nDem französischen Sender BFM TV gelang es damals\, ein kurzes Telefoninterview mit dem Geiselnehmer zu führen. Auf die Frage\, ob er sich das Geschäft aus einem bestimmten Grund ausgewählt hätte\, antwortete dieser: „Ja. Die Juden. Wegen der Unterdrückung\, vor allem des Islamischen Staats\, aber überall. Es ist für alle Gegenden\, wo Muslime unterdrückt werden. Palästina gehört dazu.“ Zu diesem Zeitpunkt hatte Coulibaly bereits vier jüdische Geiseln ermordet. Erst die Stürmung des Supermarktes durch Spezialeinheiten der Polizei beendete die Geiselnahme und verhinderte weiteres Blutvergießen. \nTrotz des offensichtlichen Hintergrunds der Geiselnahme wurde der Antisemitismus der Terrororganisation „Islamischer Staat“ in der folgenden Berichterstattung nur selten direkt thematisiert. Der Vortrag fragt deswegen danach\, welchen Stellenwert der Antisemitismus in der Ideologie der Terrororganisation „Islamischer Staat“ einnimmt\, wie dieser in der IS-Propaganda kommuniziert wird\, welche Sicherheitsrisiken damit verbunden sind und welche Maßnahmen darauf erfolgen müssen. \nAlexander Steder ist Geschichts- und Politikwissenschaftler aus Marburg und hat u.a. die IS-Zeitschrift „Dabiq“ systematisch ausgewertet. \nDer Vortrag wird online stattfinden und über YouTube gestreamt. https://www.youtube.com/watch?v=Xdh3tP_rmS0&feature=youtu.be \nVeranstaltet vom Bündnis gegen Antisemitismus Köln\, dem AStA der Universität zu Köln und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/a-steder-antisemitismus-ideologie-und-kommunikationsstrategie-des-is/
LOCATION:ONLINE: YouTube
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2021/10/Aktionswochen-gegen-Antisemitismus.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20201029T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20201029T193000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20201010T074507Z
LAST-MODIFIED:20211006T074837Z
UID:795-1603994400-1603999800@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Dr. Jenny Hestermann: Israel-Studien in Deutschland nach 1945
DESCRIPTION:Israel-Studien in Deutschland nach 1945 – Eine kurze Wissenschaftsgeschichte \nIn ihrem Überblick über deutsche Israel-Forschung nach dem Zweiten Weltkrieg skizziert Jenny Hestermann klassische Forschungsschwerpunkte\, beispielsweise die Auswanderung deutscher Juden in das Land Israel/Palästina\, deutsch-jüdisches Kulturerbe in Israel oder die deutsch-israelischen Beziehungen. Gleichzeitig betont ihr Beitrag\, dass – mit Ausnahme der ostdeutschen Israelwissenschaften – die deutschen Israel-Studien nur schwach institutionalisiert waren\, insbesondere im Vergleich zu ihrem angelsächsischen Gegenpart und zur reichhaltig ausgebauten Deutschland-Forschung in Israel. \nDr. Jenny Hestermann wurde mit einer Arbeit über die deutsche Reisediplomatie nach Israel promoviert\, arbeitete danach in einem Projekt zur deutsch-israelischen Wissenschaftsgeschichte und gegenwärtig in einem Projekt im SFB „Schwächediskurse und Krise“ an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt am Main. Publikationen: „Inszenierte Versöhnung. Reisediplomatie und deutsch-israelische Beziehungen von 1957 – 1984“\, Frankfurt am Main 2016; „Vor der Diplomatie: Deutsch-israelische Wissenschaftsbeziehungen als ‚Brückenbauer‘?“\, in: Jahrbuch des Simon-Dubnow-Instituts 15\, 2017\, S. 399-418. \n29. Oktober 2020\, 18 Uhr. Der Streaming Link lautet: https://youtu.be/nNfenbHcrrA
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/dr-jenny-hestermann-israel-studien-in-deutschland-nach-1945/
LOCATION:ONLINE: YouTube
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2020/03/Logo-DIG-Horizontal-400.png
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20201021T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20201021T210000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20200920T065258Z
LAST-MODIFIED:20211006T070640Z
UID:766-1603308600-1603314000@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:M. Brenner: Hitlers Testgelände. Wie München zur Hauptstadt des Antisemitismus wurde
DESCRIPTION:Mit der Niederschlagung der Räterepublik und dem Beginn der politischen Reaktion stand München frühzeitig im Zentrum antisemitischer Politik. Bereits 1920 kam es zu ersten Versuchen der Ausweisung osteuropäischer Juden duch die bayerische Regierung\, die 1923 in größerem Umfang wiederholt wurde. 1921 wurden Münchner Synagogen mit Hakenkreuzen beschmiert. 1923 sollte ein besonders schicksalsschweres Jahr für die Münchner Juden werden\, in dem Boykottaufrufe und gewalttätige Angriffe gegen Münchner Bürger sich häuften. Auch wenn sein Putschversuch im November 1923 scheiterte\, hatte Hitler die Erkenntnis gewonnen\, dass seine antisemitische Propaganda letztlich erfolgreich war. \nMichael Brenner ist Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor des Center for Israel Studies an der American University in Washington\, D.C. Er ist Internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur Zu seinen Buchveröffentlichungen\, die in zwölf Sprachen übersetzt wurden\, zählen zuletzt: Der lange Schatten der Revolution: Juden und Antisemiten in Hitlers München\, 1918-1923 sowie Israel: Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates. \nDer Vortrag wird online stattfinden und über YouTube gestreamt:\nhttps://youtu.be/vez_C2A_Y9g \nVeranstaltet vom Bündnis gegen Antisemitismus Köln\, dem AStA der Universität zu Köln und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln. Unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung.
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/m-brenner-hitlers-testgelaende-wie-muenchen-zur-hauptstadt-des-antisemitismus-wurde/
LOCATION:ONLINE: YouTube
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2021/10/Aktionswochen-gegen-Antisemitismus.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20201013T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20201013T203000
DTSTAMP:20260429T204326
CREATED:20201001T074059Z
LAST-MODIFIED:20211006T074450Z
UID:791-1602615600-1602621000@koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de
SUMMARY:Dr. Fabian Weber: Israel-Studien im Dritten Reich
DESCRIPTION:Israel-Studien im Dritten Reich. Zionismus\, Palästina und jüdische Staatlichkeit in der NS-»Judenforschung« \nAusgerechnet die Nationalsozialisten waren es\, die zum ersten Mal von außen mit mehreren Forschungsinstituten die jüdische Geschichte\, und zwar aus einer gezielt antijüdischen Perspektive\, zu erschließen suchten. Welche Rolle in der von tiefem Antisemitismus getriebenen nationalsozialistischen »Judenforschung« der Zionismus spielte\, stellt Fabian Weber in seinem Artikel heraus. Weber zeigt auf\, wie sich die anfänglich angedachten Ansätze zur Vertreibung der Juden immer stärker radikalisierten. Den Juden traute man dabei entweder nicht zu\, einen überlebensfähigen Staat zu bilden\, oder aber stellte diesen als mögliche Machtzentrale einer jüdischen Weltverschwörung dar. Der Zionismus-Forschung selbst räumt Weber schließlich eine wichtige Rolle als Begründungs- und Rechtfertigungsstrategie für den Holocaust ein. \nDer Vortragende ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Bundeswehr und am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München . \nSeine Dissertation ist soeben unter dem Titel: „Projektionen auf den Zionismus. Nichtjüdische Wahrnehmungen des Zionismus im Deutschen Reich 1897-1933“\, Göttingen 2020\, erschienen.\n13. Oktober 2020\, 19 Uhr. \nStreaming Link https://www.youtube.com/watch?v=Rg0bMWaLlPU
URL:https://koeln.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/dr-fabian-weber-israel-studien-im-dritten-reich/
LOCATION:ONLINE: YouTube
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://home.deutsch-israelische-gesellschaft.de/koeln/wp-content/uploads/sites/24/2020/03/Logo-DIG-Horizontal-400.png
END:VEVENT
END:VCALENDAR