Köln im Fokus

 

 

SERET INTERNATIONAL bundesweit zum 5. Mal

Golda Meir

Die DIG AG Köln lädt dieses Jahr gemeinsam im Filmklub 813 mit zum bundesweiten israelischen Filmfestival SERET INTERNATIONAL 2020 ein. Der deutsche Zweig des Festivals findet auch dieses Jahr wieder in mehreren Städten statt. Insgesamt werden in fünf Städten israelische Filme von dem Festival präsentiert: in Köln, Frankfurt, München, Berlin und Hamburg. Wir präsentieren Ihnen in diesem Rahmen in Köln zwei jüngste Filmarbeiten aus Israel, einen Spiefilm und einen Dokumentarfilm.

Nach der längeren Coronapause wollen wir Ihnen ein sicheres Filmevent anbieten. Im Kino in der BRÜCKE des Filmclubs 813, wo wir gemeinsam mit dem Filmclub 813 das Festival ausrichten, wird es ausreichend Plätze mit Abstand geben, um die Filme genießen zu können. 

Wir haben eine Kriminalkomödie mit augenzwinkernd religiöser Pointe, die - und das ist dann doch wieder ernst - an der Grenze zu Gaza spielt und eine historische Dokumentation über Golda Meir ausgewählt. Im Anschluss an die Dokumentation besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit einem Mitglied des Filmautorenteams.

Dieses Jahr verzichten wir auf unseren kleinen Empfang zu Beginn des Festivals am 9. September. 

Am 9. September zeigen wir den Spielfilm "Forgiveness", am 10. September 2020 die Dokumentation "Golda". Nähere Informationen sind unten zu finden.

Da die Platzzahl dieses Jahr begrenzt ist, bitten wir Sie um vorherige verbindliche Reservierung unter koeln@digev.de.

Der Kölner Zweig des Filmfestivals SERET INTERNATIONAL findet mit Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln und von Keren Hayesod statt.

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Filmbeschreibungen

FORGIVENESS
IL 2019
מחילה
PREMIERE
Komödie
Hebräisch mit Englischen Untertiteln

104 Min.

Regie: Guy Amir
Drehbuch Hanan Savyon
Produzenten Rony Abramovsky, Leon Edery, Moshe Edery
Kamera Lael Utnik
Mit Guy Amir, Hanan Savyon, Shiri Maimon, Tsahi Halevi, Noa Koler

Die Autoren der erfolgreichen Komödie “Maktub”, Guy Amir und Hanan Savyon sind Schauspieler, Drehbuchautoren und Regisseure von „Forgiveness“. Der Film spielt in Süd-Israel an der Grenze zu Gaza, an einem Ort wo die Leute mit ankommenden Raketen tagtäglich leben müssen. Die guten Freunde Shaul (Amir) und Nissan (Savyon) versuchen eine Bank zu überfallen. Aber sie vermasseln es und Shaul wird ins Gefängnis geschickt.
Jahre später nach der Entlassung ist Shaul wenig begeistert seinen neuerdings religiösen und nach Vergebung suchenden Freund Nissan begrüßen zu müssen. Auch wenn Shaul seine Strafe abgesessen hat, seine Fähigkeiten haben sich in der Zeit gar nicht entwickelt, damit er in der Lage wäre, seine Familie zu unterstützen und verlässt sich auf Nissan, der sich erinnern soll, wo er seinen Anteil an der Beute vergraben hat.

Short:
Forgiveness spielt in Süd-Israel an der Grenze zu Gaza, an einem Ort wo die Leute mit ankommenden Raketen tagtäglich leben müssen. Die guten Freunde Shaul (Amir) und Nissan (Savyon) versuchen eine Bank zu überfallen. Aber sie vermasseln es und Shaul wird ins Gefängnis geschickt.
Nach der Entlassung ist Shaul wenig begeistert seinen neuerdings religiösen und nach Vergebung suchenden Freund Nissan begrüßen zu müssen

9. September 2020, Einlass ab 19 Uhr 45, 20 Uhr 13 Filmbeginn. Bitte reservieren Sie Karten unter koeln@digev.de



GOLDA
2019
גולדה
PREMIERE

Dokumentarfilm

IL 2019

Hebräisch mit Englischen Untertiteln

88 Min.

Regie/Drehbuch    Sagi Bornstein
Udi Nir
Shani Rozanes

Produzenten                Sagi Bornstein
Udi Nir
Georg Tschurtschenthaler
Christian Beetz

Kurz vor ihrem Tod gab Golda Meir ein Interview für das Israelische Fernsehen. Nachdem das Interview beendet war, lief die Kamera weiter und so entstand ein intimes Gespräch mit der ersten und, bis jetzt, einzigen Frau, die Israel geleitet hat. Golda hat frei über ihr Mandat als Premierministerin gesprochen – fünf turbulente Jahre, die die Geschichte des Mittleren Osten geändert haben und die ihr einen wichtigen, auch wenn mit hohen persönlichen Kosten verbunden, Platz in der Geschichte gesichert haben.
Aufgrund dieser bis jetzt unbekannten Aufnahmen, sehen wir Golda aus allen Perspektiven,  zusammen mit den Aussagen ihrer Unterstützer oder Gegner und mit seltener Archivmaterial. Golda erzählt die Geschichte von Meirs dramatischem Mandat – von dem überraschenden Aufstieg zur Macht und ihrem internationalen Image als „Königin der Jüden“ bis zu dem tragischen und einsamen Rückzug.

10. September 2020, Einlass ab 19 Uhr 45, 20 Uhr 13 Filmbeginn. Bitte reservieren Sie Karten unter koeln@digev.de


 
 

Informationen des Präsidiums