Köln im Fokus

 

 

Kollegah und Farid Bang auf dem Index des WDR

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Köln begrüßt die Entscheidung des WDR, das aktuelle Album von Kollegah und Farid Bang „Jung Brutal Gutaussehend 3“ auf den Index zu setzen und in keinem seiner Programme mehr zu spielen.

Der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln, Dr. Johannes Platz, sagt: „Diese Entscheidung ist konsequent und richtig. Ihr sollten sich die anderen Sender der ARD dringend anschließen. Man sollte auch andere Alben von Kollegah und Farid Bang auf antisemitische, homophobe und sexistische Texte prüfen und nicht mehr spielen."

Kollegah und Farid Bang sind in die Kritik geraten, weil sie in ihrem Song „0815“ singen: „Mein Körper definierter als der von Auschwitzinsassen.

Dass dies keine einzelne Entgleisung ist, beweist die von Kollegah produzierte „Dokumentation“ „Kollegah in Palästina“ aus dem Jahr 2016 über seinen Besuch in den zwischen Israel und den Palästinensern umstrittenen Gebieten in der Westbank. Darin äußert Kollegah sich dezidiert israelfeindlich. Sein „antizionistisches“ Selbstverständnis ist antisemitisch grundiert und verwendet entsprechende Stereotypen. Unter anderem besucht er in der Dokumentation das Grab Yassir Arafats und erweist damit einem Terroristen seine Reverenz

Wenn Sie sich selbst überzeugen möchten: Der Film „Kollegah in Palästina“ findet sich unter "Kollegah in Palästina"


 
 

Informationen des Präsidiums